Baufinanzierung & Immobilienfinanzierung in Italien

Der Wunsch, eine Immobilie in Italien zu bauen oder zu erwerben, hat viele Gründe. Internationale Finanzdienstleister helfen dabei, dass dieser Wunsch Wirklichkeit wird. Über die Angebote der internationalen Finanzdienstleister gibt das Internet Auskunft. Hier bedarf der persönlichen Recherche. Internationale Finanzdienstleister haben den ständigen aktuellen Überblick über die verschiedenen Baumöglichkeiten in Italien. So liegt aktuell der Zinssatz einer Hypothek für Wohnung bei 4,9 Prozent. Der Festzinssatz hat eine Laufzeit von 15 Jahren.

In Italien beginnt die Bau- und Immoblienfinanzierung mit einem Vorvertrag, dem „Compromesso“. Dieser Vorvertrag ist ein rechtsverbindlicher Vertrag, in dem beide Parteien zum Ausdruck bringen, dass sie den Kauf einer Immobilie oder den Bau einen Hauses als bindend vereinbaren. Beim Abschluss des Vertrages leistet der Käufer eine Anzahlung. Tritt der Käufer von dem geschlossenen „Compromesso“ zurück, verfällt die Anzahlung. Im Anschluss überprüft ein Notar die Richtigkeit der Formvorschriften und ob kein Ausschluss durch eine andere gesetzliche Bestimmung vorliegt. Der Käufer sollte bei Gesprächen mit der italienischen Seite eine Dolmetscher und einen eigenen Anwalt dabei haben. Um Fehler zu vermeiden, ist die sprachliche Überprüfung wichtig.

Der Vertrag mit dem Notar muss von zwei Zeugen unterzeichnet werden. Der Notar ermittelt den Steuerwert, vereinnahmt die Steuer und führt diese an den Staat ab. Die Höhe der Grundsteuer richtet sich nach der Nutzung des Gebäudes und liegt zwischen 8 bis 10 Prozent des ermittelten Steuerwerts. Ungefähr 1500,-- Euro betragen die Notarkosten. Der Kaufpreis wird beim Notar bezahlt, da die Notarurkunde beglaubigt ist und als Eigentumsnachweis gilt.

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