Annuitätendarlehen - gleichbleibende Raten
Beim Kauf einer Immobilie muss der Erwerber in den meisten Fällen mit der Bank über die Finanzierung seines Vorhabens einen Kreditvertrag abschließen. Die klassische Finanzierungsform dabei ist das Annuitätendarlehen. Das Annuitätendarlehen setzt sich zusammen aus einer Kombination von Zinszahlung und Tilgungsraten. Das bedeutet, dass mit jeder Rate, die an die Bank gezahlt wird, der Zinsanteil weniger wird, und der Tilgungsanteil zunimmt. Bei Abschluss des Darlehensvertrages eine über die vereinbarte Laufzeit gleichbleibende Höhe der an die Bank zu zahlenden Rückzahlungsrate vereinbart. Das gibt dem Darlehensnehmer eine gewisse Zinssicherheit, er ist also keinen Zinsschwankungen ausgeliefert.
Ein Annuitätendarlehen ist vor allem interessant für Selbstnutzer von Immobilien. Denn diese brauchen gerade zu Beginn ihrer Finanzierung Planungssicherheit für ihre Finanzen. Und das bietet der Abschluss eines Annuitätendarlehens mit einer festgeschriebenen Laufzeit von üblicherweise 10 bis 15 Jahren.
Aber je länger die Laufzeit des Darlehens, desto höher der Zins. Deshalb ist es klug, Annuitätendarlehen mit nur einer zehnjährigen Zinsbindung abzuschließen und nach Ablauf der Frist mit der Bank neu zu verhandeln oder um sich eine Anschlußfinanzierung bei einer anderen Bank zu ermöglichen. Der Immobilienkäufer sollte beachten, dass bei Abschluss des Annuitätendarlehens eine Tilgung von mindestens einem Prozent vereinbart wird. Sind die Zinsen niedrig, dann sollte auch überlegt werden, die Tilgung auf zwei oder drei Prozent zu erhöhen.
Die zu zahlenden Raten werden meist monatlich getätigt. Einzelne Darlehensgeber vereinbaren auch eine vierteljährliche Zahlung. Es gibt auch Annuitätendarlehen mit jährlicher Ratenzahlung. Hiervon ist aber abzuraten, da die Tilgungsrate gerade in der ersten Phase zu gering ist.
Interessant für Mehrverdiener ist auch eine Private Krankenversicherung.